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DIVERSITY für die digitale Transformation


Mein Angebot - Integration statt entfremdung

Es wird zunehmend wichtig für Organisationen, LGBT*-Menschen zu unterstützen und positive interne sowie externe Signale zu schicken - und sie brauchen dringend nachhaltige und effektive LGBT-Diversity&Inclusion-Programme.

Dabei geht es nicht nur darum, an Gay-Pride-Veranstaltungen teilzunehmen und ein LGBT-Netzwerk zu gründen - diese Aktivitäten allein können sogar LGBT-Mitarbeitende mehr schädigen als ihnen helfen. Wenn Sie wirklich Akzeptanz erreichen und Diskriminierung beseitigen wollen, müssen Sie sich auf Integration - und nicht Entfremdung - fokussieren. Dies kann durch Sensibilisierung und Aufklärung, kombiniert mit der Förderung von positiven Vorbildern, erreicht werden.

Ich unterstütze Sie und Ihre Organisation in der Implementierung Ihres LGBT-Diversity&Inclusion-Programms basierend auf folgendem System:

 
 

Finden Sie weitere Informationen unten oder nehmen Sie direkt Kontakt mit mir auf, um über die Implementierung in Ihrer Organisation zu sprechen:

*LGBT = Lesbian, Gay, Bisexual und Transgender


Wieso sie sich mit diesem Thema beschäftigen sollten

Das Problem: Diskriminierung

Die digitale Transformation ist durch Technologie, welche die Geschwindigkeit und Effizienz von Prozessen am Arbeitsplatz und zu Hause erhöht, charakterisiert. Diese Technologie ermöglicht diversen Gruppen von Menschen einen besseren Zugang zu Informationen und führt zu einer erhöhten Diversität innerhalb von Teams. Gleichzeitig werden wir unter Druck gesetzt, Entscheidungen schnell zu treffen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, voreilige Schlüsse zu ziehen, Menschen unbewusst in Schubladen zu stecken und sie ungleich zu behandeln.

Wir Menschen stecken andere Menschen gerne in Schubladen. Wir haben gelernt, effizienter zu funktionieren, wenn wir alles kategorisieren können. Wir definieren gerne Kategorien für alles. Beispiele sind: sozialer Hintergrund, Grösse, Studium, Musikpräferenz, Haarschnitt, Körperform, Hautfarbe, Ethnizität, Tattoos, Geschlecht, sexuelle Orientierung, etc., etc. Wir stecken Menschen in eine Schublade und tendieren dazu, gewisse Annahmen über alle Menschen in dieser Schublade zu treffen - bewusst oder auch unbewusst. Im schlimmsten Fall behandeln wir dann Menschen aufgrund dieser Annahme schlechter. Das ist Diskriminierung - und es fühlt sich nicht gut an. Menschen, die unter Diskriminierung am Arbeitsplatz leiden, können ihr volles Potenzial unmöglich ausschöpfen. Deswegen ist es wichtig für Organisationen, das Thema Diversity ernst zu nehmen.

Die Lösung: Akzeptanz

Die ultimative Lösung ist, dass jeder von uns daran arbeitet, jede einzelne Person zu akzeptieren, genau so wie sie ist - unabhängig von jeglichem Aspekt ihres Hintergrunds, Aussehens, sexueller Orientierung, etc., etc., welcher nicht der Norm entspricht (was heisst eigentlich "normal"?). Jeder von uns kann daran arbeiten - auch diejenigen von uns, die besonders offen und selbstreflektiert sind, geraten ab und zu in eine Falle.

Wie soll das gehen? Der erste Schritt, denke ich, ist, eine Offenheit für Unterschiede zu entwickeln, indem Sie aktiv versuchen, Menschen mit verschiedenen Hintergründen kennenzulernen. Wenn Ihr Arbeitsumfeld von erfolgreichen, weissen, heterosexuellen Männern geprägt ist, zum Beispiel, könnten Sie: sich freiwillig bei einer Organisation für Flüchtlinge melden, in ein Entwicklungsland reisen und Zeit mit Menschen dort verbringen, in einer schwulenfreundlichen Bar Zeit verbringen, sich freiwillig bei Amnesty International melden, auf Gender-Equality-Veranstaltungen gehen, etc., etc. - Somit werden Sie sich besser mit verschiedenen Menschen identifizieren können und verstehen, dass wir alle grundsätzlich die gleichen Bedürfnisse haben - und die gleichen Rechte und Gelegenheiten verdient haben.

Aber - es kann schon einschüchternd sein, mit gewissen Gruppen zu interagieren, die sich stark für ihre Rechte einsetzen. Denn diese Gruppen tendieren dazu, Menschen abzuschrecken, die nicht dazugehören. Zwei Beispiele davon sind Gender-Equality (viele Männer - und sogar auch Frauen - distanzieren sich von FeministInnen weil das Wort "Feminismus" angefangen hat, einen Hass gegen Männer zu verkörpern, obwohl es eigentlich "gleiche Rechte und Gelegenheiten für Frauen" bedeutet) und Homosexualität  (Veranstaltungen wie Gay Pride und Christopher Street Day vermitteln zum Beispiel den Eindruck, dass alle Schwulen feminine, halb-nackte, Sex-besessene Party-Queens sind - obwohl dies überhaupt nicht der Fall ist).

Diese Entfremdung macht das Problem noch schlimmer - wir haben das Gefühl, uns mit diesen Menschen nicht identifizieren zu können und stecken sie somit noch schneller in unsere vordefinierte Schublade und verlieren die Verbindungen zu ihnen. Wie kann es sein, dass die meisten heterosexuellen Menschen, mit denen ich spreche, nicht wissen, dass es in der Schweiz illegal für gleichgeschlechtliche Paare ist, Kinder zu adoptieren oder eine künstliche Befruchtung durchzuführen? Oder dass viele Menschen in gleichgeschlechtlichen Beziehungen extrem leiden, weil sie das Geschlecht oder die Existenz ihres Partners an ihrem Arbeitsplatz verstecken (mehr dazu hier).

Obwohl ich schon der Meinung bin, dass Aktivitäten wie Gay Pride und LGBT-Netzwerke wichtig sind, um die Sichtbarkeit von unterrepräsentierten Gruppen zu erhöhen, glaube ich fest daran, dass sie nur in Kombination mit Integrationsaktivitäten wie Sensibilisierung und Aufklärung durchgeführt werden sollten.


Wieso Ich?

Ich beschäftige mich ehrenamtlich seit Jahren im Bereich der Sensibilisierung und Aufklärung zum Thema Homosexualität, Gender-Equality und Technische Berufe. Zurzeit bin ich in folgenden Projekten involviert:

  • Aktive Teilnahme am Schulaufklärungsprojekt "Gleichgeschlechtliche Liebe Leben"
  • Organisationskomitee eines LGBT-Netzwerks für Unternehmen "Pride at Work"
  • Mentorin im Förderprogramm "Swiss TecLadies" für Mädchen, die sich für technische Berufe interessieren
  • Mentorin im Förderprogramm "GetConnected" für junge LGBT-Professionals

Ich kombiniere diese Erfahrung mit meiner Ausbildung als ISO-zertifizierter Coach und mit meiner Berufserfahrung als Ingenieurin und Führungskraft in verschiedenen Ländern und Kulturen, um Sie gezielt und effektiv zu unterstützen.